Kempo-Judo: Kampfkunst und Selbstverteidigung

Anti-Terror-Streetfighting - die relativ schnell erlernbare Selbstverteidigung für Mädchen und Frauen

 

Unser Leitspruch: Wer kämpft kann verlieren , wer nicht kämpft hat schon verloren.

 

 

   

Fingerstich in die Augen

 

Kniestoss gegen Umklammerung

 

 

 

Abends an der Bushaltestelle, bei Dunkelheit in der Tiefgarage, aufdringliche Blicke von frechen Typen, "Grapscher" im Freibad - es gibt viele Situationen, die für Frauen und Mädchen bedrohlich wirken und es manchmal leider auch tatsächlich sind. Doch sie sind nicht wehrlos, wenn sie die richtigen "Tricks" und Verhaltensregeln beherrschen.

Ein "bisschen Kampfsport" reicht nicht  

Das "Anti-Terror-Streetfighting" ist ein System aus leicht erlernbaren Griffen, Schlägen und Tritten, die auch unter Stress und mit zitternden Händen noch funktionieren. Dazu gehört realitätsnahes "Scenario-Training" (Nachempfinden von Alltagssituationen, Gesprächstraining, Rollenspiele, Training bei Dunkelheit, Einsatz von Alltagsgegenständen als wirksame Waffe etc.). Die Erfahrung von führenden Experten in Sachen Frauenselbstverteidigung zeigt, dass es nicht reicht, einfach ein bisschen normalen Kampfsport zu betreiben. Denn in der Frauenselbstverteidigung machen die reinen Kampftechniken höchstens 20 Prozent des Erfolgs aus - der Rest ist Psychologie!

Hemmungen überwinden  

Viele Frauen und Mädchen sind von Natur aus sanft veranlagt und wollen niemandem weh tun. Hinzu kommt, dass es im familiären Umfeld unserer zivilisierten Welt nicht üblich ist, dass sich Mädchen oder Frauen prügeln. Selbst gegenüber einem brutalen Vergewaltiger haben viele unterbewusste Hemmungen, dem Angreifer weh zu tun. Sie sind vielmehr fast allen Fällen von gewalttätigen Auseinandersetzungen die Opfer. Oft reicht es schon aus, Frauen laut anzuschreien oder sie mit einer ungewohnt unflätigen Ausdrucksweise zu beleidigen, damit sie vor ihrem Peiniger wie das berühmte Kaninchen vor der Schlange erstarren. 

Die Opferrolle ist kein Schicksal!  

Diese Opferrolle ist freilich kein Schicksal, das Frauen und Mädchen einfach als gegeben hinnehmen müssen. Man kann dagegen nämlich etwas tun - indem man durch intensives Training lernt, dass der Wille zur Gegenwehr der entscheidende Faktor ist, ob sich jemand verteidigen kann. Dies fängt beim entschlossenen Wehren mit Worten und Blicken an, umfasst geschickte Ausweichmanöver und endet schließlich mit sehr heftigen Kampftechniken, die einen Angreifer an den empfindlichsten Stellen treffen und ihn zeitweise außer Gefecht setzen. Anhand des Trainings können Frauen es buchstäblich erleben, welche Kraft in ihnen steckt. 

Wehren, statt auf Gnade zu hoffen  

Darauf zu hoffen, dass ein Angreifer "gnädig" ist, wenn man sich nicht wehrt, ist ein weitverbreiteter Irrtum. Immer wieder ist nämlich in den Polizeiberichten davon zu lesen, dass ein Angreifer sich aufgrund massiver Gegenwehr zurück zog. Und bekannt ist auch, dass selbstbewusste Frauen und Mädchen, die aufrechten Hauptes durch die Straßen gehen, viel seltener Opfer eines Übergriffs werden. Männer, die sich an schwachen Frauen vergreifen, sind in aller Regel Feiglinge, die ein wehrloses Opfer suchen, um sich an dessen Angst zu weiden. Dies gilt für gefährliche körperliche Angriffe genauso wie für eine rein verbale sexuelle Belästigung! 

Nicht nur der große Unbekannte . . .  

Übrigens: Allen Gefahren aus dem Weg zu gehen und sich zu Hause zu verstecken oder nur in Begleitung abends aus dem Haus zu gehen, bedeutet einen Verzicht auf Lebensqualität. Und so zu leben bietet darüber hinaus keineswegs die Garantie, niemals Opfer eines sexuell motivierten Angriffs zu werden. Nur in wenigen Fällen ist der Täter ein großer Unbekannter. Sehr oft kennen sich Täter und Opfer zumindest flüchtig - und selbst eine enge Bekanntschaft oder ein Verwandtschaftsverhältnis sind keine Garantie für Sicherheit. Es ist also allemal besser, durch ein fundiertes Training die Fähigkeit zur Selbstverteidigung zu erwerben, um im Ernstfall nicht hilflos zu sein! 

§ 32 StGB - Notwehr:
1) Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.
2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.

§ 33 StGB - Notwehrüberschreitung :
1) Überschreitet der Täter die Grenzen der Notwehr aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken, so wird er nicht bestraft

 

 

   

Gezielte Angriffe auf schmerzempfindliche Stellen erfordern keine große Kraft

 

Auch in der Bodenlage ist eine wirksame Abwehr von Angriffen möglich

 

 

Sehr schmerzhafter Fingerhebel , um einen Würgegriff zu lösen und die Finger zu brechen

 

 

 

   

Ellbogenstoß gegen Umklammerung

 

Handbeugehebel gegen Fassen an der Kleidung